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2.08.2026 15:39 Uhr

UX und Usability für Verwaltung, Hochschulen und Wissenschaft

UX-Agentur für den
öffentlichen Sektor

Wir gestalten digitale Angebote, die Menschen verstehen und nutzen können. Dafür bringen wir Nutzerbedürfnisse, fachliche Zuständigkeiten, redaktionelle Abläufe und vorhandene Systeme zusammen.

Verwaltung · Hochschulen · Wissenschaft · Digitale Projekte seit 2005

Usability in der öffentlichen Verwaltung

UX verbindet Nutzung und Organisation

Gute User Experience lässt Menschen Informationen finden und Aufgaben erledigen, ohne dafür die interne Struktur einer Behörde, Hochschule oder föderalen Organisation kennen zu müssen.

Zuständigkeiten, redaktionelle Pflege, Barrierefreiheit und technische Systeme prägen die UX. Deshalb werden sie bereits in der Konzeption mitbetrachtet.

Die gemeinsame Struktur verbindet

  • Aufgaben und Begriffe der Nutzer:innen
  • fachliche Regeln und Zuständigkeiten
  • Redaktion, Freigaben und Pflege
  • CMS, Schnittstellen und technische Spielräume

IfL Leipzig

Forschungsatlas, Karten, Filter und Datenvisualisierung.

Finanzministerium NRW

Informations- und Bewerbungswege für unterschiedliche Zielgruppen.

Universität Siegen

Dezentrale Webplattform für Einrichtungen und Fachbereiche.

Seit 2005

Mehr als 20 Jahre Erfahrung mit digitalen Projekten.

Zusammenspiel von Nutzung, Fachlichkeit, Redaktion und Technik bei einem öffentlichen Digitalangebot.

Komplexität nicht an Nutzer:innen weiterreichen

Vier Ebenen, die vor der Umsetzung zusammenpassen müssen

Wir unterscheiden, was feststeht, welche Annahmen geprüft werden müssen und wer eine Entscheidung treffen kann.

  • Menschen bringen unterschiedliche Aufgaben, Vorkenntnisse und Einschränkungen mit.
  • Regeln, Begriffe, Ausnahmen und Gremien setzen den fachlichen Rahmen.
  • Rollen, Rechte, Freigaben und Pflege prägen den redaktionellen Alltag.
  • CMS, Schnittstellen und bestehende Systeme bestimmen den technischen Spielraum.

Konkretes Einstiegsprodukt

UX-Audit für öffentliche Angebote

Das UX-Audit ist eine expertenbasierte Prüfung der wichtigsten Aufgaben und Nutzungspfade eines bestehenden Angebots. Je nach Ausgangslage gehören Navigation, Suche, Formulare, Filter, Begriffe und wichtige Inhaltsseiten zum Prüfumfang.

Das Audit eignet sich für Verwaltungsangebote, Hochschulplattformen und klar abgrenzbare Nutzungspfade.

Sie erhalten

  • konkrete Befunde entlang ausgewählter Nutzungsszenarien
  • priorisierte Hürden mit nachvollziehbaren Fundstellen
  • Empfehlungen unter fachlichen, redaktionellen und technischen Bedingungen
  • eine Grundlage für Backlog, Relaunch, Leistungsbeschreibung oder weitere Nutzertests

Das UX-Audit zeigt erkennbare Hürden. Ein Nutzertest prüft Aufgaben unter realistischen Bedingungen. Ein Barrierefreiheits-Audit prüft und dokumentiert die festgelegte Stichprobe anhand definierter BITV-/WCAG-Anforderungen. Eine Konformitätsprüfung benötigt zusätzlich klaren Prüfumfang, Gültigkeit und Re-Test-Regeln.

Thumbnail Universität Siegen Webrelaunch

Universität Siegen

Eine Plattform für dezentrale Redaktionen

Wiederverwendbare Seitentypen und gemeinsame Gestaltungsregeln unterstützen die dezentrale Pflege in unterschiedlichen Einrichtungen und Fachbereichen.

  • Informationsarchitektur für zentrale und dezentrale Inhalte
  • Designsystem und wiederverwendbare Seitentypen
  • Regeln für Redaktion, Zuständigkeiten und Qualität
  • Drupal-Umsetzung und fortlaufende Weiterentwicklung

Wir entwickelten Informationsarchitektur und Designsystem, setzten beides in Drupal um und begleiten die Plattform fortlaufend.

Beteiligung braucht einen klaren Auftrag

Wir klären, welche Entscheidung ansteht, wer Wissen beiträgt und wer Verantwortung übernimmt. So arbeiten Fachbereiche, Redaktion, IT und externe Beteiligte auf dasselbe Ziel hin.

1. Auftrag und Verantwortung klären

Zu Beginn grenzen wir das Nutzungsszenario und die anstehende Entscheidung ein. Fachbereiche, Redaktion, IT und weitere Beteiligte wissen danach, welches Wissen sie beitragen und wer die Entscheidung verantwortet.

Der Arbeitsauftrag benennt Ziel, Rollen und verbindliche Entscheidungspunkte.

2. Rahmenbedingungen gemeinsam erfassen

Wir sammeln rechtliche, fachliche, technische und redaktionelle Bedingungen. Abhängigkeiten, Schnittstellen und Zuständigkeiten werden sichtbar, bevor sie Entwurf oder Umsetzung ausbremsen.

So entsteht ein realistischer Lösungsraum statt einer späteren Grundsatzdiskussion.

3. Nutzerwege untersuchen und testen

Wir untersuchen bestehende Wege, testen konkrete Varianten und beobachten, wo Menschen Orientierung verlieren. Je nach Frage nutzen wir Interviews, Prototypen, Nutzertests oder vorhandene Daten.

Entscheidend ist, welche Variante die jeweilige Aufgabe zuverlässig unterstützt.

4. Entscheidungen weiterverwendbar dokumentieren

Befunde, Entscheidungen und offene Punkte dokumentieren wir so, dass Fachbereiche, Vergabe, Design und Entwicklung damit weiterarbeiten können. Prioritäten und Abnahmekriterien bleiben auch nach Workshops nachvollziehbar.

Damit entsteht eine belastbare Grundlage für Backlog, Leistungsbeschreibung und Umsetzung.

Zugängliche Interaktion von Anfang an

Barriere­freiheit beginnt vor der fertigen Oberfläche

Barrierefreiheit gehört in Research, Informationsarchitektur, Interaktionsdesign und Entwicklung. So werden Begriffe, Inhaltsstrukturen, Fokusführung, Zustände und Fehlermeldungen nicht erst nach der Umsetzung korrigiert.

  • In Konzeption und Umsetzung dokumentieren wir zugängliche Anforderungen für Redaktion, Design und Entwicklung.
  • Bei bestehenden Angeboten prüft ein Barrierefreiheits-Audit eine vereinbarte Stichprobe nach BITV 2.0 oder WCAG.
  • Nach Korrekturen schafft eine Konformitätsprüfung mit festgelegter Gültigkeit und Re-Test einen dokumentierten Nachweis.

Belege aus Wissenschaft und Verwaltung

Echte Plattformen zeigen, wie komplexe Daten, Zielgruppen und redaktionelle Bedingungen in klare Interaktionen übersetzt werden.

Karten- und Filteransicht des KonKoop-Atlas

Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig

Wissenschaftliche Daten erkundbar machen

Für den KonKoop-Atlas übersetzten wir komplexe Forschungsdaten in Karten, Filter und erzählerische Zugänge.

Wir konzipierten und gestalteten den interaktiven Forschungsatlas und setzten ihn in Drupal um.

KonKoop-Projekt ansehen

Karriereplattform des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen

Finanzministerium NRW

Karrierewege für unterschiedliche Zielgruppen

Informations- und Bewerbungswege werden in einem gemeinsamen Angebot strukturiert und fortlaufend weiterentwickelt.

Wir begleiten die Plattform von UX und UI über die Drupal-Umsetzung bis zur laufenden Weiterentwicklung.

Projekt Finanzministerium NRW ansehen

Welcher Einstieg passt zu Ihrer Aufgabe?

UX-Beratung oder UX-Audit

Wenn Nutzerwege, Informationsarchitektur, Formulare, Filter oder dezentrale redaktionelle Strukturen verbessert werden sollen.

Allgemeine UX-Agentur und UX-Audit

Plattform, Drupal und Betrieb

Wenn technische Architektur, CMS, Vergabe, Sicherheit, Betrieb oder Wartung im Zentrum stehen.

Digitale Lösungen für den öffentlichen Sektor

Häufige Fragen zu UX im öffentlichen Sektor

Neben den Bedürfnissen der Nutzer:innen müssen verbindliche fachliche, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Diese Bedingungen werden früh erfasst und mit den wichtigsten Nutzungsszenarien verbunden.

Nein. Das UX-Audit untersucht Orientierung, Verständlichkeit und Interaktion. Ein formaler Barrierefreiheitstest bewertet definierte Anforderungen nach BITV 2.0 beziehungsweise WCAG und dokumentiert den festgelegten Prüfumfang.

Ja. Nutzerwege, Prototypen, Anforderungen und Abnahmekriterien können in Leistungsbeschreibung und Umsetzungsplanung einfließen. Das ist fachliche Zuarbeit und keine vergaberechtliche Beratung.

Ja. UX-Arbeit ist nicht an Drupal gebunden. Wir berücksichtigen die technischen Bedingungen des vorhandenen Systems und dokumentieren Ergebnisse für interne Teams oder bestehende Dienstleister.

Welcher digitale Weg soll für Nutzer:innen und Organisation besser funktionieren?

Nennen Sie uns das Angebot, die wichtigsten Zielgruppen und den Vorgang, bei dem heute Orientierung, Bedienbarkeit oder Abstimmung fehlen. Wir klären den passenden Einstieg.

Ihre Ansprechpartner

Simon Kock
UX und Strategie

Ihr Ansprechpartner für technische Lösungen, Design- und User-Experience-Fragen

Michael Rietz
Projektmanagement und Geschäftsführung

Ihr Ansprechpartner für Projektmanagement, Planungs- und Ablauffragen