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Zugeklappter Laptop für SEO Checkliste

Backlinks, Social Signs & Co

Suchmaschinenoptimerung wird in den meisten Fällen zwischen Onpage und Offpage unterteilt. In unserer SEO Checkliste haben wir den Punkt Content(-marketing) noch einmal gesondert aufgefasst.

Im ersten Teil unserer Checkliste haben wir die Themen Onpage/Onsite SEO behandelt. Wenn man Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte, sollte man sich vorerst um die eigenen Inhalte kümmern. Es macht Sinn mit den Maßnahmen im Onpage-Bereich zu beginnen, denn diese können einfacher gezielt beeinflusst werden. Hierzu gehören beispielsweise gute Landingpages. Worauf es dann beim Content ankommt, werden wir im dritten Teil unserer Checkliste genauer beleuchten. 

Maßnahmen im Offpage-Bereich werden in den meisten Fällen auch Offsite-Optimierung genannt.

Mit der Offpage/Offsite Suchmaschinenoptimierung sind die externen Faktoren gemeint, die das Ranking in der Suchmaschine beeinflussen. Offpage SEO sagt Google also, was andere über deine Website denken.

Wird man von mehreren Seiten verlinkt, ist das für ein Google ein Zeichen, dass die Website relevant ist und wahrscheinlich gute Inhalte besitzt. 

Zu den wohl bekanntesten Offpage Faktoren gehören die Backlinks (Backlinkaufbau) und die Social Signs. Mit Backlinkaufbau ist die aktive Bemühung gemeint, Links und Backlinkpartner zu generieren. 

Ziel ist es, die Popularität der Website zu steigern

Sind meine Inhalte interessant genug, damit sie anderen gefallen?

Wer verlinkt mich wo?

Werden meine Inhalte geteilt?

Wer könnte also Interesse daran besitzen die Inhalte zu teilen?


In unserer SEO Checkliste haben wir folgende Punkte zur Onsite Optimierung aufgeführt:

  • Backlinks
  • Social Media (social trust, social sharing)
  • Google My Business/Google Maps
  • PR/externes Linkbuilding
  • Externe Verzeichnisse
  • Backlinks von autorisierten Seiten

Darstellung Rakete für SEO


Backlinks

Backlinks oder auch externe Links verweisen auf die eigene Website und steigern somit die Relevanz der Website und ihren Trustfactor. Sollten viele Backlinks bestehen, ist das ein Indiz dafür, dass die Website von Interesse ist und Google den Inhalten vertrauen kann. Der sogenannte Backlinkaufbau im Rahmen der Offpage-Optimierung der Website meint die stetige Bemühung Links und Backlinkpartner zu generieren. Wenn also beispielsweise Websites mit hohem Ranking (Page Rank) auf eine andere Website verlinken, wertet das die Website auf. Das wird auch als Linkjuice bezeichnet. 

Links zu kaufen ist jedoch keine gute Idee:

In der Praxis spielt nicht nur die Masse eine Rolle, sondern auch die Qualität der Links. Solch eine Methode zählt zum Black Hat SEO. Das kann unter Umständen für kurzzeitigen "Erfolg" sorgen – auf lange Sicht bietet die Methode aber keine Vorteile.

Die Unterschiede zwischen Black Hat und White Hat SEO können auch noch einmal HIER genauer nachgelesen werden. 


Social Media

Es kann darüber hinaus auch hilfreich sein, wenn lediglich der Markenname auf anderen Seiten erwähnt wird. Zudem sind die Social Signs bei der Offpage Optimierung von Interesse.

Zu den Social Signs gehören Likes, Shares oder Kommentare. Hier sind also dann die Backlinks aus den sozialen Kanälen wie Facebook oder Twitter entscheidend – beispielsweise auch, wenn Beiträge von der Website (z. B. Blogeinträge) auf den Plattformen geteilt werden (social sharing). 


Google My Business

Ist bereits ein Account bei Google My Business vorhanden? Ein Konto bietet sich definitiv an!

Wer ein Konto hat, kann den kostenlosen Service von Google nutzen, um Einträge zu bearbeiten und zu optimieren. Google My Business ist vor allem dann hilfreich, wenn das Unternehmen lokal ausgerichtet ist – denn Google richtet die Suchergebnisse verstärkt nach seinen Nutzern aus.

Sollte man beispielweise nach einem Friseur suchen, werden einem erst einmal die Friseurstudios in der Nähe angezeigt. So kann es umso wichtiger sein, bei Suchanfragen mit Ortsbezug hohe Rankings zu erzielen.

In Google My Business können die Kontaktdaten des Unternehmens, das Logo, Fotos, Kategorien und Keywords eingetragen werden. 


PR/externes Linkbuilding

PR (Public Relations) ist erst einmal ein weit gefasster Begriff und man könnte meinen, dass Public Relations erst einmal nichts mit den Maßnahmen im SEO Bereich zu tun haben. Da jedoch die Grenzen zwischen den verschiedenen Werbemaßnahmen bzw. sagen wir besser zwischen den verschiedenen Kommunikationsarten immer weiter verschwimmen, sollte man sie als Einheit sehen, die sich gegensetig stärken und unterstützen.

Das bedeutet: Unnatürliche Verlinkungen defintiv vermeiden und auf guten Content setzen – so klappt es auch mit dem Vernetzung und dem externen Linkbuilding auf natürliche Weise.


Externe Verzeichnisse

Online findet sich eine Großzahl an Branchenverzeichnissen, in die man das Unternehmen mit einer kurzen Beschreibung eintragen kann. Ergänzt werden können die Einträge in den meisten Fällen mit dem Logo und Bildern des Unternehmens. Google My Business ist solch ein digitales Branchenbuch.

Andere Branchenbücher sind beispielsweise yelp, die Gelben SeitenDas Telefonbuch oder branchenabhängige Verzeichnisse wie der TripAdvisor.


Backlinks von autoritären Seiten

Profitiert man davon, dass autoritäre Seiten (also große Websites mit hohem Traffic) auf die Website verlinken, steigt man im Ranking.

Die Autorität einer Website (Domain Authority) ist natürlich keine Größe, die man fest definieren kann. Die Website gilt viel eher als Referenz für ein bestimmtes Thema. Es macht Sinn, wenn man sich hier eine Liste der Websites aus der eigenen Branche erstellt.

Wie man am ehesten Backlinks von autoritären Seiten erhalten kann, hat Neil Patel sehr gut zusammengefasst. 


Siehe auch

SEO Checkliste 2019 Teil 1