Marie
30.01.2020
Online Marketing

Der Marketing Funnel ist seit Jahren ein beliebtes Instrument im Marketing. Der Marketing Funnel stellt dabei den Weg dar, den ein Besucher beim Kaufprozess durchläuft. Die Übersetzung des "Trichters" trifft dabei nicht ganz zu. Denn bei einem handelsüblichen Trichter verändert sich der Inhalt nicht. Daher muss man den Marketing-Funnel viel eher als eine Art "Filter" verstehen. Auf dem Weg verliert man den ein oder anderen potentiellen Kunden. 

Man präsentiert sich also erst einmal einer breiten Masse – dringt aber mit dem richtigen Inhalt bei der Zielgruppe durch; generiert nicht nur Leads, sondern neue Kunden.

Die Idee des Marketing-Funnels basiert grundsätzlich auf dem AIDA-Modell.

Noch nie gehört?


Das AIDA-Modell beim Marketing-Funnel

AIDA steht für Awareness - Interest - Desire - Action. Die Konsumenten durchlaufen dabei die vier aufeinanderfolgende Phasen – bevor sie sich dann im besten Fall für das Produkt entscheiden.

Man muss:

  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Interesse wecken
  • Verlangen hervorrufen
  • zum Handeln auffordern (Call to Action)

Durch gute Inhalte macht man im ersten Schritt auf sich aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit gilt es zu nutzen: Der Werbende muss tiefergehendes Interesse bei dem Rezipienten erzeugen, sodass ein zweiter und dritter Blick auf das Produkt oder die Dienstleistung geworfen wird. So kann sich das gewonnene Interesse in den Wunsch verwandeln das Produkt tatsächlich zu kaufen. Der Werbende muss den "Call to Action" so gut und raffiniert platzieren, dass sich der Kunde animiert fühlt mit dem Dienstleister in Kontakt treten zu wollen. Die Aufforderung dazu darf nicht aufdringlich gestaltet sein – das Auftreten und die Informationen müssen von sich aus überzeugen. 

Die Stufen im AIDA-Modell durchläuft jeder Mensch – allerdings sind sie sehr vereinfacht dargestellt.

Auf dieser einfachen Formal basiert so gut wie alles im Marketing. 


Customer Journey

Die Customer Journey ist ein wichtiger Begriff, der im Zusammenhang mit dem Marketing-Funnel fällt.  Die Customer Journey umfasst alle Berührungspunkte (Touchpoints) eines Konsumenten mit einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung – geht also noch intensiver auf die einzelnen Schritte ein, die der Kunde bei der Entscheidung durchläuft. 

Durch das Customer-Journey-Modell lernt man sich in die Rolle des Kunden hineinzuversetzen. Diesen Weg hält man in Form einer Customer Journey Map fest. Die Map hilft dabei empathisch zu werden und sich die einzelnen Schritte bewusst zu machen. 

Die Customer Journey optimiert den Bereich des Online Marketings, da man die Bedürfnisse des Kunden vollständig zu verstehen versucht. Das Erlebnis des Kunden soll sich zu einer positiven Erfahrung (User Experience) gestalten.

Es ist eine Lösung, um die Kundenabwanderung zu reduzieren.

Wie erstellt man eine Customer Journey Map?

Die Interaktion mit dem Produkt ist selbstverständlich komplex und hängt von vielen Faktoren ab.

Bei der Customer Journey Map geht es darum, die Gefühle, Motivationen und andere Einflüsse des Kunden beim Kauf nachzuvollziehen. Um einen ersten Eindruck darüber zu bekommen: