Marie
17.06.2019
Lexikon

Das Smoke testing bzw. den sogenannten Rauchtest kennt man vor allem aus dem handwerklichen Bereich. Den Smoke Test gibt es beispielsweise aber auch in der Elektronik oder bei der Programmierung. Um zu prüfen, ob das System stabil bleibt, wird bei der Gas-/Wasserinstallation Rauch in die neu gelegten Rohre gelassen. So können frühzeitige Lecks erkannt werden. 

Bei der Programmierung bezeichnet das Smoke testing einen Software-Probelauf. In einem recht kurzen Zeitraum sollen neue Funktionen und Anwendungen auf ihre Funktionalität geprüft werden – gerade bevor die Software offiziell an den Start geht. Der Begriff ist hier etwas irreführend. Im schlimmsten Fall kann es aber auch bei einer Hardware zur Bildung von Rauch kommen. 

Ziele des Smoke Tests

Beim Smoke testing werden vor allem die Fehler getestet, die später gravierende Probleme darstellen können. So werden beispielsweise die häufigsten Nutzerfehler/ein Stromausfall simuliert oder ein Programmabsturz provoziert. Der Hintergrund also ein einfacherer: Man möchte einen reibungslosen Launch ermöglichen. Um eine Software effektiv zu testen, bedarf es in den meisten Fällen mehrerer unterschiedlicher Tests. Der Smoke Test ist nur einer von vielen. Je nachdem, wozu die Software zum Einsatz kommt, müssen andere Tests herangezogen werden. 

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