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Foerderungsprogramm go digital

Was ist "go-digital"?

Damit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihren Geschäftsalltag erweitern können und um sich im Wettbewerb nachhaltig behaupten zu können, bietet das BMWi an, 50% der Kosten für Digitalisierungsprojekte zu übernehmen. Das Förderprojekt umfasst drei Module: "Digitalisierte Geschäftsprozesse",  die "digitale Markterschließung" und die "IT-Sicherheit". Je nach Projekt werden Projektkosten von bis zu 33.000 Euro subventioniert – d. h. man kann bis zu 16.500 Euro Fördergeld erhalten. 

Wenn die Projektkosten das Budget übersteigen sollten, findet dennoch eine Förderung statt. Alles, was an Kosten darüber liegt, wird normal abgerechnet. 

Welche Projekte werden gefödert?

Die Fördergelder werden für digitale Lösungen aller Art genutzt. So beispielsweise für die Erstellung von Webseiten und Onlineshops – sowohl für die Neuerstellung als auch die Überarbeitung. Die Fördergelder unterstützen die Einführung von e-Business-Software-Lösungen, um Teilprozesse des Unternehmens digitalisieren zu lassen. Das BMWi unterstützt mit den Fördergeldern im Bereich der "digitalen Markterschließung" aber auch die Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, sodass die Unternehmen Unterstützung für das geeignte Content-Marketing erhalten.

Bei der Umsetzung stehen den KMU durch das BMWi autorisierte Beratungsunternehmen (die Digitalagentur) zur Seite.

Die Digitalagentur entlastet das Unternehmen von allen Formalitäten - vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung. 

Wer ist förderberechtigt?

Um die Fördergelder zu erhalten, müssen folgende Punkte erfüllt werden:

  • unter 100 Beschäftigte bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
  • Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

Das Antragsverfahren

Das Antragsverfahren besteht aus zwei Teilschritten.

  1. Das autorisierte Beratungsunternehmen (in dem Fall die Digitalagentur) schließt zuerst den Beratungsvertrag gemeinsam mit dem begünstigten Unternehmen. Dazu gehören die ausgefüllten Formulare/Dokumente (De-minimis-Erklärung, KMU-Erklärung sowie ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister).
  2. Im zweiten Schritt wird der "Antrag aug Gewährung einer Bundeszuwendung (AZA)" über das Antragsportal easy-Online ausgelöst. Die Anträge werden schließlich durch den Projektträger EuroNorm GmbH geprüft. 

Für Beispiele aus der Praxis